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  1. Fastenandacht der CJD – Realschule

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Fastenandacht der CJD – Realschule

„Spuren im Sand“

Fastenandacht der CJD – Realschule

 

Mit einer sehr persönlichen Fastenandacht unter dem Leitgedanken „Spuren im Sand – Gott geht meine Wege mit“ stimmte die Schulgemeinschaft der CJD – Realschule auf die bevorstehende Osterzeit ein. Sie machte deutlich: Gerade in schwierigen Momenten ist der Mensch nicht allein!

Schon der feierliche Einzug, musikalisch gestaltet von Karin Kriner, schuf eine ruhige und besinnliche Atmosphäre. Im Anschluss begrüßte Gemeindereferentin Gabi Hartmann die Anwesenden und lud dazu ein, die Fastenzeit bewusst als Zeit des Innehaltens und Nachdenkens zu erleben.

Im Mittelpunkt der Andacht stand die Frage, die viele Menschen – besonders auch Jugendliche – bewegt: Bin ich auf meinem Lebensweg allein? In der Hinführung durch Anna Baumann und Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b wurde das Leben als Weg beschrieben, der sowohl von schönen als auch von schwierigen Erfahrungen geprägt ist. Freundschaften, Erfolg und Freude stehen dabei neben Streit, Angst und Enttäuschung.

Das anschließende Anspiel griff diese Gedanken eindrucksvoll auf. Die Schülerinnen und Schüler thematisierten typische Alltagssituationen wie schulischen Stress, Konflikte oder persönliche Sorgen. Dabei wurde deutlich, wie schnell sich junge Menschen in belastenden Momenten allein fühlen können – eine Erfahrung, die viele der Zuhörerinnen und Zuhörer nachvollziehen konnten.

Einen emotionalen Höhepunkt bildete die bekannte Geschichte „Spuren im Sand“. In dieser Erzählung erkennt eine Person, dass in den schwersten Zeiten ihres Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist – nicht, weil sie allein war, sondern weil Gott sie getragen hat. 

Die Lesung aus dem Buch Jesaja unterstrich diese zentrale Botschaft der Andacht. Sowohl in der klassischen Einheitsübersetzung als auch in einer modernen Fassung aus der “VOLXBIBEL” wurde deutlich: Gott kennt jeden Menschen beim Namen und begleitet ihn durch alle Höhen und Tiefen des Lebens. Selbst in scheinbar ausweglosen Situationen bleibt seine Nähe bestehen.

In der anschließenden Predigt griff Gabi Hartmann diese Gedanken auf und stellten sie in den Zusammenhang der Fastenzeit. Sie erinnerte daran, dass auch Jesus einen schweren Weg bis zum Kreuz gegangen ist. Gleichzeitig verwies sie auf die österliche Hoffnung: Leid und Dunkelheit haben nicht das letzte Wort. Die Botschaft von Ostern schenkt Zuversicht und Vertrauen – auch für den eigenen Lebensweg.

In den Fürbitten, die von Schülerinnen und Schülern der 7b vorgetragen wurden, kamen die Sorgen und Hoffnungen der Menschen zur Sprache: Einsamkeit, Krankheit, Streit und persönliche Herausforderungen wurden ebenso thematisiert wie der Wunsch nach Frieden, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung. Das gemeinsam gesungene Vaterunser sowie der abschließende Segen bildeten den spirituellen Abschluss der Feier. Musikalisch klang die Andacht mit dem Lied „Komm, Herr, segne uns!“ aus.

Anschließend überreichten Michelle Marken und Julia Aigner im Namen der Schülerinnen und Schüler einen Blumenstrauß an die langjährige leitende Reinigungskraft Silvia Resch, die mit dem heutigen Tag in den Ruhestand ging. Danach verabschiedete Schulleiter Klaus Laxganger die Anwesenden in die Osterferien und dankte allen Mitwirkenden für die stimmige Gestaltung.