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  1. Lernen statt Sommerferien

Lernen statt Sommerferien

Zwei Stipendiatinnen zu Gast an der CJD-Realschule

Hanga Ficsor aus dem ungarischen Pécs und Anamaria Niculciuc aus dem rumänischen Sibiu verbrachten als Stipendiatinnen drei besondere Wochen an der CJD-Realschule in Schönau am Königssee – und tauschten dafür sogar einen Teil ihrer Sommerferien gegen Schulunterricht ein.

Dabei wollten sie nicht nur ihre Deutschkenntnisse verbessern, sondern auch das Leben in Deutschland, die Menschen im Berchtesgadener Land und den deutschen Schulalltag aus nächster Nähe kennenlernen.

Die beiden Jugendlichen hatten sich diesen besonderen Aufenthalt durch hervorragende Leistungen verdient. An ihren Heimatschulen in Pécs und Sibiu gewannen sie das angesehene Stipendium der CJD-Realschule. Dieses wird nur an Schülerinnen und Schüler vergeben, die durch sehr gute schulische Leistungen überzeugen und bereits über gute Deutschkenntnisse verfügen.

Hanga Ficsor aus Pécs verbrachte die erste Hälfte ihres Aufenthalts bei der Familie Kerndl in Marktschellenberg. Ihre Gastschwester Emma Kerndl besucht die Klasse 7b der CJD-Realschule. In der zweiten Hälfte wechselte Hanga zur Familie Lenz nach Schönau am Königssee und lebte dort gemeinsam mit ihrer zweiten Gastschwester Johanna, die ebenfalls die Klasse 7b besucht. 

Anamaria Niculciuc aus Sibiu war während der gesamten drei Wochen bei der Familie Wörgötter in Bischofswiesen zu Gast.

Beide Stipendiatinnen fühlten sich in ihren Gastfamilien sehr wohl und fanden schnell Anschluss. Sie integrierten sich hervorragend in den Familienalltag und sammelten zahlreiche neue Erfahrungen. Besonders positiv erinnern sie sich an gemeinsame Unternehmungen in der Region. Ausflüge an den Königssee und Wanderungen in der beeindruckenden Bergwelt des Berchtesgadener Landes gehörten für beide zu den Höhepunkten ihres Aufenthalts.

Auch von ihrer Zeit an der CJD-Realschule zeigten sich die beiden Gastschülerinnen begeistert. Besonders die moderne Ausstattung der Schule und die angenehme Atmosphäre hinterließen einen bleibenden Eindruck. Vor allem aber fiel Hanga und Anamaria die große Freundlichkeit auf, mit der ihnen Lehrkräfte, Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die Menschen in der Region begegneten. Beide fühlten sich von Anfang an willkommen und gut aufgenommen.

Aufgrund ihres Engagements und ihrer überzeugenden Leistungen erhielten beide am Ende ihres Aufenthalts neben einer Urkunde auch eine positive schulische Beurteilung.